


In der Bildergalerie sehen Sie zahlreiche Bilder der Stadt Wendlingen am Neckar. Gewinnen Sie einen besseren Eindruck unserer schönen Stadt!
Montag bis Freitag.
8.00 Uhr bis 11.30 Uhr.
Donnerstag.
16.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Die Stadt Wendlingen am Neckar liegt direkt im Herzen des Landkreises Esslingen. Mit ihren ca.16.000 Einwohnern ist Wendlingen am Neckar eine junge und lebendige Stadt mit einem leistungsfähigen Wirtschaftszentrum. Einer der Gründe ist wohl die hervorragende Verkehrslage: Am Knotenpunkt einer sechsspurigen Bundesautobahn (Karlsruhe - München) und der vierspurigen Bundesstraße 313, einer DB-Regionalbahnstation an der Hauptstrecke Stuttgart - Tübingen und seit Dezember 2009 mit einem Haltepunkte der S-Bahnlinie 1.
Auf den Punkt gebracht bedeutet dies: kurze Wege in alle Richtungen des Landkreises. Diese Eigenschaften und Vorteile machen die Stadt Wendlingen am Neckar zu einem gefragten Wohn- und Arbeitsort sowie zu einem interessanten Standort für Industrie, Handel und Gewerbe.

Als weiterer Standortvorteil ist Wendlingen am Neckar mit einem voll ausgebauten Schulwesen ausgestattet. Neben Grund- und Werkrealschule, Realschule und Gymnasium, umfasst das Wendlinger Schulwesen eine Förderschule und eine Grundschulförderklasse. Für Familien mit Kindern bieten sich hier die besten Voraussetzungen. Zwei Grundschulen findet man in Wendlingen am Neckar: Die Gartenschule und die Ludwig-Uhland-Schule. Zur Ludwig-Uhland-Schule gehört noch die Lindenschule, sozusagen als Außenstelle für die Erst- und Zweitklässler aus dem Stadtteil Unterboihingen. Für Kinder berufstätiger Eltern gibt es die verlässliche Grundschule, d.h. die Kinder werden in der Kernzeit von 7.30 bis 14 Uhr betreut - auch wenn einmal eine Schulstunde ausfallen sollte.
Die Ludwig-Uhland-Schule, besser bekannt als die “rote Schule”, führt ihre Schülerinnen und Schüler außerdem zum Werkrealabschluss. Sie wird ebenso wie die Anne-Frank-Schule ab Klassenstufe 5 als gebundene Ganztagesschule geführt. Seit Februar 2010 wird den Schülern in der neuen Schülermensa ein abwechslungsreiches Mittagsmenü angeboten.
Die Johannes-Kepler-Realschule und das Robert-Bosch-Gymnasium befinden sich im Schulzentrum Am Berg. Eine Besonderheit im Schulzentrum ist die von Eltern beider Schulen betreute Mensa mit einem abwechslungsreichen Angebot.

Die Landschaft und zahlreiche öffentliche und private Einrichtungen bieten viele Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Allein über sechzig Vereine und Organisationen laden zum Mitmachen ein.
Die Stadtbücherei in der Stadtmitte und die Galerie der Stadt Wendlingen am Neckar in einer unter Denkmalschutz stehenden Villa, das Jugendhaus "Zentrum Neuffenstraße" und die Bürgerbegegnungsstätte "MiT", eine in Vereinsform betriebene Musikschule sowie die Volkshochschule Wendlingen am Neckar runden das vielfältige Bildungs- und Freizeitangebot für Jung und Alt in der Stadt ab.
Das im Neckartal angelegte Naherholungsgebiet “Hüttensee und Schäferhauser See”, das Golfplatzgelände im Stadtteil Bodelshofen und zahlreiche Wege in und um Wendlingen am Neckar laden zu ausgiebigen Spaziergängen ein.
Auch das wunderschön gelegene Terrassenfreibad und die Nähe der Schwäbischen Alb, ein bekanntes und beliebtes Wander- und Erholungsgebiet, sind attraktive Ausflugsziele.

1966 übernahm die Stadt Wendlingen am Neckar die Patenschaft über die in Baden-Württemberg beheimateten Egerländer, die nach Ende des Zweiten Weltkrieges auch in Wendlingen am Neckar eine neue Heimat fanden. Sie brachten ihre Geschichte und eine Vielzahl ihrer Bräuche in die Stadt.
Bereits seit 1952 veranstalten die Egerländer alljährlich am letzten Wochenende im August ihr Vinzenzifest. Das Vinzenzifest gehörte zu den größten Festlichkeiten des Egerlandes und hat eine über 300-jährige Tradition. Im Volksmund hieß der Festtag "Dr Birnsunnta”, das Erntedankfest der Egerländer.
Diese langjährige Tradition wird seither in Wendlingen am Neckar fortgesetzt und ist nach über 50 Jahren zu einer städtischen Tradition geworden. Das Vinzenzifest ist mit einem der größten Krämermärkte des Landes verbunden und zieht jährlich zehntausende Besucher aus nah und fern nach Wendlingen am Neckar.

Dass Wendlingen am Neckar gastfreundlich und Besuchern gegenüber aufgeschlossen ist, zeigen auch drei sehr lebendige Städtepartnerschaften. Bereits seit 1988 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Stadt Saint-Leu-la-Forêt. 1992 wurde mit Millstatt am See in Kärnten/Österreich eine Partnerschaft begründet.
Jedes Jahr finden viele freundschaftliche Begegnungen zwischen Vereinen und Organisationen beider Städte statt. Die jüngste Städtepartnerschaft besteht seit 1997 mit Dorog in Ungarn und wird von Freundeskreisen in beiden Städten getragen. Nach der Wiedervereinigung kamen noch zwei Städtefreundschaften zu den Städten Markneukirchen in Sachsen und Cheb (Eger) in Tschechien hinzu.
Regelmäßige Schüleraustauschprogramme und zahlreiche Freundschaften zwischen Familien und Vereinen zeigen, dass die Brücken ins Ausland inzwischen ein fester Bestandteil des städtischen Lebens geworden sind.

Symbol der Stadt Wendlingen am Neckar ist das im Jahr 1979 geschaffene Signet: Ein stilisiertes Blatt und der Slogan "Am Anfang der Alb" sollen dem Betrachter Dynamik, Frische und Lebendigkeit einer durch und durch freundlichen und sympathischen Stadt vermitteln. In Wendlingen am Neckar verlässt man den Verdichtungs- und Großraum Stuttgart und fährt mit dem Zug, Auto oder Rad, oder geht auch mal zu Fuß entlang der Lauter hoch zur Schwäbischen Alb.
Das aus dem Stadtmarketingprozess hervorgegangene Stadtleitbild nimmt diese Überlegungen auf und führt sie weiter: "Wendlingen am Neckar, unsere freundliche Stadt zwischen Großstadtregion und Schwäbischer Alb verbindet industrielle Vergangenheit mit moderner Arbeitswelt, Offenheit mit sozialer Nähe, Naturerlebnis mit lebendiger Innenstadt in einem Umfeld, das von Freude am gemeinsamen Engagement geprägt ist".

Im September 2004 wurde das stadtgeschichtliche Museum eröffnet. Besonders spannend ist dabei der Ort des Museums: Es wurde in einem denkmalgeschützten ehemaligen Pfarrhausensemble, bestehend aus einem barocken Pfarrhaus (1753/54), einer Pfarrscheuer (1751/52), einer Drittelscheuer (1457/58), einem großen historischen Pfarrgarten mit Wasch- und Backhaus (1811) und einer idyllischen Gartenlaube, eingerichtet.
Nach umfassenden Sanierungsarbeiten konnte die stadtgeschichtliche Sammlung in einem ersten Schritt im barocken Pfarrhaus ausgestellt werden. Die Exponate zeigen das Leben seit dem Mittelalter in drei sehr unterschiedlichen Stadtteilen, dem früh württembergisch gewordenen Städtchen Wendlingen, dem Rittergut Bodelshofen sowie der kleinen Landgemeinde Unterboihingen. Wie ein roter Faden zieht sich die Frage nach der Bedeutung von Verkehrswegen durch die Ausstellung. Ob Römerstraße, Pilgerweg, Flößerei auf dem Neckar, Eisenbahn oder Autobahn, diese Faktoren waren eng mit der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt verbunden. In diesem Zusammenhang finden die Besucher auch zahlreiche Ausstellungsstücke der weit über Württemberg hinaus wirkenden Textil- und Möbelindustrie des 19. und 20. Jahrhunderts in Wendlingen.
Das Museum richtet sich gezielt an Familien. Besonders Kinder können im modern konzipierten Museum auf eigene Entdeckungstour gehen und sind gern gesehene Gäste.
Neben der Dauerausstellung im barocken Pfarrhaus können auch das Back- und Waschhaus sowie der Pfarrgarten mit der Gartenlaube besichtigt werden.
In einem späteren Schritt ist geplant, in der zum Pfarrhausensemble gehörenden mittelalterlichen Drittelscheuer Exponate zu Landwirtschaft und Handwerk auszustellen und eine Egerländer Heimatstube einzurichten.
Im Herbst 2005 wurde das Stadtmuseum Wendlingen am Neckar mit dem Preis „Vorbildliches Heimatmuseum“ des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e.V. ausgezeichnet. Maßgebend für die Auszeichnung war insbesondere die wahrheitsgetreue Geschichtsvermittlung, die Dokumentation regionaler Entwicklungen und Besonderheiten sowie die lebendige Darstellung und Besucherfreundlichkeit des Stadtmuseums. Das Stadtmuseum bietet allen Besuchern eine lebendige Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart der Stadt.

Es sind auch zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten in den drei Stadtteilen zu finden.
Im Stadtteil Wendlingen steht die Eusebiuskirche, eine spätgotische Hallenkirche aus dem Jahre 1448. Die Giebel des Westturms, erbaut 1511, weisen Verzierungen im Stil der Renaissance auf, die in Süddeutschland nur sehr selten vorkommen. Eine Besonderheit im Inneren ist eine Predella der Ulmer Schule, entstanden um 1500. Das Tafelbild zeigt den auferstandenen Christus im Kreis der Zwölf Apostel. Gegenüber der Kirche befindet sich das Pfarrhaus von 1779, in gediegener württembergischer Bauart errichtet.
An der Verbindungsstraße Köngen-Kirchheim unter Teck – die anstelle einer alten Römerstraße gebaut wurde – entstand für Arbeiter des Textilunternehmens Otto eine Siedlung der Gründerzeit, die heute unter Denkmalschutz steht.
Im Stadtteil Unterboihingen erhebt sich an besonderer Stelle das älteste Gebäude der Stadt: Das 1275 erstmals erwähnte Kirchlein "Zu unserer lieben Frau im Hirnholz". Es besitzt im Altarbereich romanische Teile, vor allem aber gotische Fresken und Malereien der Renaissance, die in den Jahren 1971/72 freigelegt wurden.
Die Pfarrkirche Unterboihingens, St. Kolumban, ein Bau des Architekten Kades von 1910, entstand am Platz einer spätgotischen Kirche, von der nur noch der Turm aus dem Jahre 1593 erhalten ist.
Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das barocke (ehemalige) Pfarrhaus, das im Todesjahr von Balthasar Neumann 1753 vom Kloster Unterzell bei Würzburg errichtet wurde. Das pilasterverzierte Steingebäude trägt das Wappen des Klosters und das des Geschlechts derer von Stein. Heute befindet sich hier das neue Stadtmuseum.
Unweit entfernt befindet sich das Unterboihinger Schloss der Familie Thumb von Neuburg, das aus einem alten Wasserschloss hervorging. Es besitzt einen idyllischen Schlossgarten, den eine Mauer mit malerischem Eckpavillon umfasst. Zur Schlossanlage gehören mehrere Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude, darunter das barocke Amtshaus und das Schafhaus.
Leicht abseits in Richtung Kirchheim unter Teck befindet sich der kleinste Stadtteil, der für sich alleine schon sehenswerte Weiler Bodelshofen. Er geht im Kern auf ein Rittergut zurück, das heute noch das Ortsbild weitgehend prägt. Das gotische St. Jakobus-Kirchlein, umgeben von einem kleinen Friedhof, entfaltet einen besonderen Charme. Es enthält Grabsteine der ehemaligen ortsherrschaftlichen Familien. Erst vor einigen Jahren wurden in seinem Innern gotische Wandfresken freigelegt, darunter ein Zyklus, der die Leidensgeschichte Jesu darstellt.
Eine weitere Besonderheit der Jakobuskirche ist ihre Funktion als Wallfahrtskirche für Jakobspilger auf ihrem Weg nach Santiago de Compostella. Der Pilgerweg wurde vor kurzem mit neuen Markierungen versehen und verläuft von Wernau kommend nach Bodelshofen und führt dann weiter über Reudern nach Frickenhausen.
Zwei Großprojekte wurden 2009 in Wendlingen am Neckar vollendet: Der Bau von neuen Sportanlagen im Gewann „Im Speck“ und der Bau des Stadt- und Kulturhauses „Treffpunkt Stadtmitte“ im Herzen der Stadt.
Im Sommer 2007 begannen die Bauarbeiten im Gewann „Im Speck“. In einem ersten Bauabschnitt entstanden dort eine zweiteilbare Sporthalle, ein Stadion und außerdem ein Kunstrasenplatz sowie ein Rasenplatz. Die neue attraktive Sport- und Freizeitanlage dient als Ersatz für das „Lauterstadion“. Neben dem Schulsport steht die Anlage den örtlichen Vereinen für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung. Die Sporthalle, die die Turnhallen in Wendlingen und Unterboihingen ersetzt, deckt den Sportnutzungsbedarf für Schul- und Vereinssport.
In einem zweiten Bauabschnitt entstand jeweils ein zusätzlicher Kunstrasen- und Rasenplatz sowie eine Tennisanlage, um die neuen Sportanlagen zu vervollständigen.
Alle Sportbegeisterten finden hier ein modernes Sportgelände vor.
Auch für das Stadt- und Kulturhaus im Herzen der Stadt erfolgte der Spatenstich im Sommer 2007. Es entstand ein Gebäude für alle kulturellen Zwecke und eine neue Heimat für musische Vereine, die Musikschule, Bürgerbegegnungsstätte „MiT“, VHS und das Egerländer Kulturzentrum.
Das Gebäude auf der bislang unbebauten Fläche am Wendlinger Marktplatz bietet die Möglichkeit, einen größeren und einen kleineren Saal miteinander zu verbinden. Der kleinere Saal kann zu Veranstaltungen an einer Glasfront zum Marktplatz hin geöffnet werden. Zur Deckung des Raumbedarfs für den Übungs- und Probebetrieb der musischen Vereine sowie des Programms und Angebots der Bürgerbegegnungsstätte, der VHS und der Heimatstube der Egerländer sind zusätzlich kleinere Räumlichkeiten und ein weiterer kleiner Saal im ersten Obergeschoss vorhanden.
Die harmonische Schließung der Lücke in der Stadtmitte mit einem kulturellen Zentrum steigert die Attraktivität und die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wendlingen am Neckar.