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Corona Maßnahmen

Neue Corona Verordnung Einreise-Quarantäne
Seit 8.11.2020 gelten in Baden-Württemberg neue Quarantäne-Maßnahmen nach der Einreise.

Die wesentlichen Änderungen auf einen Blick:

    • Die Quarantänezeit wird von 14 auf zehn Tage verkürzt.
    • Nach der Einreise aus einem Risikogebiet sind Sie verpflichtet, sich für 10 Tage in Quarantäne zu begeben und die zuständige Gesundheitsbehörde zu informieren. Dies ist auch durch eine digitale Einreisemeldung möglich unter https://www.einreiseanmeldung.de
    • Eine sofortige Befreiung von der Quarantänepflicht mit Vorlage eines negativen Testergebnisses bei Einreise ist nicht mehr generell möglich.
    • Die Quarantänedauer kann durch Vorlage eines negativen Testergebnisses verkürzt werden. Der Test darf allerdings frühestens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt werden.
    • Eine Ausnahme von der Quarantänepflicht gilt für Grenzpendler und -gänger, bei Einreisen aus Grenzregionen für weniger als 24 Stunden sowie Aufenthalten für weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet in der Grenzregion, Einreisen von jeweils 72 Stunden zum Besuch von Verwandten ersten Grades oder zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens oder einer dringenden medizinischen Behandlung.
    • Eine Ausnahme gilt bei Vorlage eines Negativtests für Einreisende, wie Ärzte, Pflegekräfte, Polizeivollzugsbeamte, Parlaments- und Regierungsmitarbeiter oder Personen die sich max. fünf Tage aus zwingend notwendig und unaufschiebbaren unter anderem beruflich veranlassten Gründen in einem Risikogebiet aufgehalten haben.
    • Unter Beachtung zusätzlicher Vorschriften sind auch Saisonarbeiter, die länger als drei Wochen eine Arbeit aufnehmen, von der Quarantänepflicht ausgenommen.
    • Bei Einreise aus einem Risikogebiet muss auf Verlangen der Ausnahmetatbestand glaubhaft versichert werden. Grenzpendler/-gänger müssen z.B. eine Bescheinigung des Arbeit-/Auftraggebers oder der Bildungseinrichtung vorlegen.

Die komplette Verordnung zur Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende finden Sie untenstehend als PDF zum Herunterladen.

 

Verschärfte Corona-Regeln im November
 
Am 2.11.2020 traten in Baden-Württemberg zahlreiche Verschärfungen der Corona-Regelungen in Kraft. Diese gelten vorerst bis Ende des Monats.
Angesichts der erheblich angestiegenen Infektionszahlen und der damit einhergehenden angespannten Lage im Gesundheitswesen haben die Bundes- und Landesregierung das Ziel ausgegeben, die Zahl der privaten Kontakte erheblich zu reduzieren, um die weitere Ausbreitung des Virus einzuschränken. Über die bisher schon geltenden Maßnahmen hinaus gelten die im Nachfolgenden dargestellten Maßnahmen:

1. Gewerbe

Alle Gastronomiebetriebe, Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Betriebe müssen Ihren Verkauf zum Verzehr an Ort und Stelle schließen. Speisen und Getränke dürfen dann nur noch außer Haus oder zum Abholen verkauft werden. Lieferdienste sind weiterhin zulässig. Die Örtlichkeiten sind so einzurichten, dass sofern die Ausgabe der Waren in Räumlichkeiten erfolgt, sich nur jeweils 1 Person je 10qm Publikumsfläche im Raum aufhalten darf. Andere Kunden müssen unter Wahrung des Abstandes von 1,5m vor der Ausgabestelle warten.

Betriebskantinen und Schulmensen dürfen weiterhin geöffnet bleiben.

Ebenso müssen alle Betriebe schließen, die im kosmetischen Gewerbe oder im Fitnessgewerbe tätig sind, also sogenannte körpernahe Dienstleistungen anbieten. Hier dürfen nur noch Leistungen abgegeben werden, die medizinisch notwendig sind, also in der Regel auf ärztliche Verordnung hin oder bei Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Dies betrifft sowohl Kosmetikstudios, Tattoostudios, Sonnenstudios, Nagel- und Fußpflege, Fitnessangebote von Reha-Einrichtungen, Fitnessstudios und anderes mehr.

Friseursalons und Barbershops, die in der Handwerksrolle eingetragen sind, dürfen weiterhin geöffnet bleiben.

Im Einzelhandel gilt in Zukunft die Regel, dass in einem Ladengeschäft je Kunden, der sich dort aufhält, 10qm Fläche zur Verfügung stehen müssen. Der Ladeninhaber und sein Personal müssen dies durch organisatorische Maßnahmen sicherstellen.

Vollständig schließen müssen alle Vergnügungsstätten, also auch Sportwettbüros und Spielhallen.

2. Kultur, Sport, Freizeit

Folgende Einrichtungen und Veranstaltungen müssen schließen:

  1. Kunst- und Kultureinrichtungen wie Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Kinos und ähnliche. Autokinos können weiter betrieben werden.
  2. Messen und Ausstellungen
  3. Freizeitparks, zoologische Gärten, Museumsbahnen
  4. Anbieter von Freizeitaktivitäten drinnen und draußen, etwa Indoor-Spielplätze, Escape Rooms, Laser-Tags etc.
  5. Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen. Davon ausgenommen ist der Sport alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand. Ebenfalls ausgenommen ist der Sport zu dienstlichen Zwecken, der Schulsport, der Studienbetrieb sowie der Profi- und Spitzensport
  6. Profisportsveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.
  7. Schwimm- und Spaßbäder, Thermen und Saunen mit Ausnahme der Nutzung für den Schulsport, den Studienbetrieb sowie den Profi- und Spitzensport
  8. Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  9. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind untersagt

 
3. Schulen, Bildung, Kinderbetreuung
 
Diese Einrichtungen können unter Beachtung der jeweiligen Hygienekonzepte weiterbetrieben werden. Hierzu gehören auch Musikschulen, Kunstschulen, Jugendkunstschulen, Archive und Bibliotheken.
 
4. Privatsphäre

Private Feiern und Ansammlungen im öffentlichen und privaten Raum dürfen nur noch mit höchstens 10 Personen aus zwei Haushalten einschließlich deren Ehegatten, Lebenspartnern und Verwandten in gerader Linie stattfinden. Auf Besuche – auch bei Verwandten – soll soweit wie möglich verzichtet werden.

Ebenso soll auf private und touristische Reisen verzichtet werden. Es gelten hiervon unabhängig weiter die Hinweise des Robert-Koch-Institutes sowie die Bestimmungen der Coronaverordnung Einreise-Quarantäne-Testung.

Diese Beschränkungen gelten nicht für Ansammlungen, die der Aufrechterhaltung des Arbeits- und Dienstbetriebes, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und der sozialen Fürsorge dienen.

5. Veranstaltungen

Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, insbesondere Veranstaltungen der Breitenkultur und Tanzveranstaltungen – einschließlich Aufführungen, Unterricht und Proben – sind untersagt.

6. Allgemein geltende Regelungen

Weiterhin gelten die Regelungen für die Maskenpflicht und den Abstand sowie die Anforderungen eines Hygienekonzeptes für Betriebsinhaber und Veranstalter.


Die aktuelle Verodnung und weitere Hinweise: